2. Heimspiel in der MAKarena gg. ASV Dachau 3

Nach dem Derbysieg vergangene Woche zum Heimauftakt gegen den SC Memmelsdorf bestreiten die Regionalliga-Volleyballer der VGF Marktredwitz am heutigen Samstag ihr nächstes Heimspiel in der MAKarena gegen den ASV Dachau III.

Spielbeginn ist wie immer um 20 Uhr. Bereits um 16 Uhr schlagen die VGF Damen in der Bayernliga Nord gegen die SG Donau Volleys Regensburg auf.

Es war schon ein dominanter Sieg, den die VGF vergangene Woche gegen den oberfränkischen Konkurrenten aus Memmelsdorf ablieferte. In keinem Durchgang kamen die Gäste aus der Nähe von Bamberg über 20 Punkte. Balsam auf die Seele der Mannschaft aus Marktredwitz, die vor allem in der letzten Spielzeit oft als Verlierer vom Platz ging und auch den Auftakt in die neue Regionalligasaison mit einer Niederlage in Freising verpatzte. Es tat sichtlich gut und bereitete enorme Freude endlich einmal einen Gegner wieder zu dominieren und ihm das eigene Spiel aufzudrücken.

Genau da will die VGF auch in der heutigen Partie weitermachen. Zu Gast ist wieder mal eine Mannschaft aus Dachau. Diesmal jedoch der ASV Dachau III. Alleine an der Bezeichnung sieht man, was für eine Talentdichte bei den Oberbayern vorherrscht. Wenn die dritte Mannschaft in der vierthöchsten Spielklasse Deutschlands spielt, zeigt es, dass in Dachau richtig gute (Volleyball)Arbeit geleistet wird. Schon seit Jahrzehnten sind die Randmünchener in ganz Volleyball-Deutschland als Top-Verein bekannt. Fast jährlich kreuzen sich die Wege der VGF mit dem ASV in allen möglichen Spielklassen. Die Dachauer erwischten jedoch einen schwachen Start in die neue Saison und gewannen bisher keinen Satz. Die Mannschaft ist eine kleine Wundertüte, schließlich stehen auf der Mannschaftsliste insgesamt 17 Namen, von denen einige auch schon langjährige Bundesligaerfahrung haben. Doch insbesondere in den ersten beiden Spielen, konnte der ASV diese Spieler anscheinend nicht überzeugen teilzunehmen, wodurch sich der vorletzte Tabellenplatz auch erklären lässt.

Doch die VGF kennt dieses Spiel ganz genau. Oftmals suchen sich solche alte Haudegen einige wenige Spiele aus, die sie absolvieren möchten. Ein Spiel in der MAKarena könnte durchaus dazugehören. Somit bleibt abzuwarten, wer auf der anderen Netzseite aufläuft und welche Taktik dann zum Tragen kommt.

Doch egal wie stark der Gegner sein sollte, Marktredwitz muss es wieder schaffen, das eigene Spiel durchzuziehen. Das gelang in vier von sieben Sätzen in der laufenden Saison sehr überzeugend, weshalb am Ende diese Durchgänge auch deutlich gewonnen wurden. Nur die bekannte Achterbahnfahrt, die das junge Team aus dem Fichtelgebirge bei der eigenen Leistung durchmacht gilt es zu vermeiden. Jan Liebscher steht diesmal jedoch ein leicht dezimierter Kader zur Verfügung. Joschi Liebscher ist aus privaten Gründen abwesend, Max Schwinger kommt direkt von einer USA-Dienstreise zum Spiel und hinter dem starken Paul Drechsel steht noch ein Fragezeichen. Auch Basti Rahn kämpft mit körperlichen Beschwerden, nachdem er die gesamte Woche mit der U17-Nationalmannschaft unterwegs war und seine ersten Länderspiele absolviert hat.

Bleibt dennoch die klare Marschrichtung „Attacke“ und feuern aus allen Rohren, damit der Gegner in keinster Weise Oberwasser bekommt. Schließlich wäre ein Sieg auch für die Tabellensituation Balsam auf die Seele. Die VGF könnte sich in der oberen Hälfte festsetzen und den Abstand zum Tabellenende auf sechs Punkte ausbauen.

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