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Da warens nur noch drei – genau drei Heimspiele hat die VGF Marktredwitz in dieser Regionalligasaison noch, bevor am Ende hoffentlich der erhoffte Aufstieg in die dritte Liga auf dem Papier steht. Eine der Partien findet am Samstag um 20 Uhr in der heimischen Sebald-Arena statt. Zu Gast ist dabei der ASV Neumarkt, vergangenes Jahr souveräner Meister der Bayernliga Nord und somit Aufsteiger in die jetzige Spielklasse.Die Oberpfälzer sind dabei mit gehörigem Elan in die neue Liga gestartet. Auch die VGF hat das zu spüren bekommen, als sie sich in Neumarkt knapp mit 3:2 durchsetzen konnte. Vor allem das Aufschlagspiel der Neumarkter bereitete den Marktredwitzern damals Sorgen. Mit Manuel Künecke hat der ASV einen der härtesten Aufschläger in der Liga, der mit etlichen Assen zu einem knappen Spiel beitrug.Die Neumarkter rangieren aktuell mit einem Punktekonto von 6:14 auf dem achten Tabellenplatz. Dabei setzten sie sich gegen Mühldorf, Schwaig und in Herrsching durch. An einem guten Tag sind sie kaum zu bremsen, holen extrem viele Bälle in der Abwehr heraus und erarbeiten sich dadurch etliche Punktchancen.Besonderes Augenmerk richten die Marktredwitzer dabei auch auf Robert Schulz. Seit zwei Jahren spielt der ehemalige Schwaiger im Trikot des ASV. Seitdem zeigt die Erfolgskurve steil nach oben und ermöglichte den Aufstieg in die Regionalliga. Schulz ist körperlich zwar relativ klein, hat jedoch einen extrem schnellen Arm und spielt unheimlich intelligent. Schon zu Schwaiger Zeiten bereitete er dem VGF-Block oft enormes Kopfzerbrechen.Nichtsdestotrotz geht die VGF mit breiter Brust in dieses Duell. Nach der überragenden Leistung gegen den TSV Niederviehbach und der alleinigen Tabellenführung möchte man so lange wie möglich diese Position behalten. Vor allem der mittlerweile etwas größere Kader trägt zur Entspannung im Lager der Verantwortlichen bei.Auch dieses Mal stehen Andreas Söllner und Friedemann Richter zur Verfügung. Lediglich der Langzeitverletzte Horst Rahn steht nicht zur Verfügung. Ebenfalls Timo Wilhelm fehlt, da er beruflich verhindert ist.Nach einer Woche Pause sind auch alle gesundheitlichen Probleme auskuriert. Vergangene Woche absolvierten die Spieler lediglich ein leichtes Training und nutzten vor allem ein Treffen im Wellness-Bereich des Sibyllenbads mit Mitgliedern des Fanclubs „Inferno“ aus Neualbenreuth, um erholt in die aktuelle Trainingswoche zu gehen.Schwerpunkt des Trainings war das Abwehrverhalten. Vor allem für die Motivation ist das eine hervorragende Übung und für die Erarbeitung von Punktchancen.Somit ist alles angerichtet für das nächste Heimspiel vor heimischer Kulisse, bevor die VGF kommende Woche nach Nittenau reist und dann zum Schlager gegen die Mannschaft der Stunde, den VC Eltmann, in der heimischen Sebald-Halle zum Tanz bittet. Den 11.02.2012 sollten sich schon mal alle Volleyball-Fans im Kalender vormerken.