VGF tritt in Schwaig an

Noch vier Spiel, drei davon auswärts, eins daheim. Die Gegner: der Tabellendritte – Herrsching, der Tabellenvierte – Deggendorf, der Tabellenfünfte – Schwaig und der letzte – Mühldorf.Das ist das schwere Restprogramm der VGF Marktredwitz zum Abschluß der Regionalligasaison.Den Auftakt zum Schlußspurt bildet das Spiel beim SV Schwaig am Samstag um 19.30 Uhr. Und dieses Spiel hat es in sich. Schon seit mehr als zwanzig Jahren kreuzen sich die Wege der beiden Teams regelmäßig in der Regionalliga oder der zweiten Bundesliga.

Jedes Mal versprach dieses Derby hochklassigen Volleyball und hervorragende Stimmung in der jeweiligen Spielstätte.Und auch diesmal stehen alle Vorzeichen auf ein spannendes Derby, denn für den SV Schwaig geht es um den direkten Aufstieg in die neue dritte Liga und für die VGF geht es um die Titelverteidigung.Der SV Schwaig rangiert aktuell auf dem fünften Tabellenplatz. Nach einem verkorksten Saisonbeginn mit vier Niederlagen und einem zwischenzeitlichen letzten Tabellenplatz, zogen sich die Mittelfranken am eigenen Schopf aus dem Sumpf und gewannen seitdem acht von zehn Spielen. Unter anderem gegen Niederviehbach, Deggendorf und Eltmann gab es klare 3:1-Siege, mit denen sich Schwaig zwischenzeitlich auf den vierten Tabellenplatz katapultierte.Einen Dämpfer gab es jedoch in der letzten Begegnung beim TSV Grafing, in der der SV Schwaig mit 1:3 den Kürzeren zog.Der Kader um Kapitän Christian Schwabe ist im Gegensatz zu dem der VGF sehr groß und umfaßt 13 Spieler. Auch körperlich gesehen sind viele große Spieler im Team der Mittelfranken. Besonderes Augenmerk muß jedoch auf die Außenangreifer gelegt werden. Mit Christian Schwabe und Harry Schlegel hat der SV zwei enorm starke und athletische Spieler in seinen Reihen, die 90 % des Spiels bei den Schwaigern ausmachen. Zudem bedient sie mit Dominik Egerer ein Zuspieler mit Zweitligaerfahrung, der in wichtigen Situationen aufgrund seiner Erfahrung genau weiß, wo seine stärksten Spieler stehen.Diese zwei Angreifer gilt es zu stoppen. Wichtigstes Element hierzu wird wohl der Aufschlag auf Seiten der VGF sein, mit dem man beim Gegner einen geordneten Spielaufbau unterbinden will. Auch für die VGF geht es um viel. Obwohl die Marktredwitzer bei vier ausstehenden Spielen acht Punkte Vorsprung auf einen Nichtaufstiegsplatz haben, will man sich dennoch nicht auf die faule Haut legen.

Zum zweiten Mal in den letzten zehn Jahren hat man die Möglichkeit einer Titelverteidigung. Dieses Ziel müssen die Volleyballer um Kapitän Jan Liebscher jedoch mit einem Minikader in Schwaig angehen. Neben dem Langzeitverletzten Horst Rahn fehlen in Schwaig auch noch Friedemann Richter, Michael Spannig und Timo Wilhelm. Alle drei sind beruflich verhindert und können nicht beim SV antreten. Die Stammsechs, die die letzten sieben Spiele erfolgreich gestalten konnte, ist jedoch komplett an Bord. Zwar konnte Jan Forst unter der Woche aufgrund einer Blockade im Halsbereich nicht trainieren, dennoch gehen die Verantwortlichen zuversichtlich in die Partie.Begleitet wird das Team von einem Fanbus und ungefähr 30 Anhängern. Diese haben die Mannschaft bereits bei den Auswärtsspielen in Eltmann, Grafing und Nittenau lautstark unterstützt und zum Sieg gepeitscht. Einige Plätze sind im Fanbus noch frei. Kurzfristig entschlossene können sich noch unter jan_liebscher@gmx.de oder 0176/23773099 anmelden.

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