VGF reist an den Ammersee

Jetzt kommt es knüppeldick für die VGF. Nach der Niederlage am vergangenen Wochenende beim SV Schwaig, reisen die Volleyballer aus dem Fichtelgebirge an den Ammersee zum TSV Herrsching. Am Samstag um 20.00 Uhr schmettern die Marktredwitzer beim Tabellendritten und bringen dabei äußerst schlechte Voraussetzungen mit. Wenn die VGF zu gewöhnlichen Spieltagen reist, braucht sie in der Regel einen Kleinbus und zusätzlich noch einen PKW.

Dieses Jahr reicht immer öfter der Kleinbus. Und auch hier bleiben immer öfter einige Plätze frei. Denn pünktlich zum Saisonende kommt das Pech vom Saisonanfang wieder zurück, als verletzungsbedingt einige Spieler fehlten.Diesmal ist es ein Mix aus Verletzungen und beruflichen Abwesenheiten. Neben dem Langzeitverletzten Horst Rahn fehlen diesmal Daniel Vogt, Timo Wilhelm und Joschi Liebscher. Vor allem Joschi Liebscher wird schmerzlich vermißt, zumal es keinen echten Ersatz auf der Diagonalposition gibt. Somit wird wohl Trainer Pavel Barborka zum ersten Mal in dieser Saison auflaufen und die Lücke füllen.Auch im Training gab es diese Woche keine positiven Lichtblicke. Mit Friedemann Richter und Christoph Angermann mußten zwei Spieler teilweise aussetzen, was einen geordneten Trainingsbetrieb unmöglich machte.Dennoch wollen die Marktredwitzer einen Erfolg am Ammersee erzielen, gilt es doch sich für die Heimniederlage aus dem November 2011 zu revanchieren.Es ist das Spitzenspiel des drittletzten Spieltags der Regionalliga Südost.

Der TSV Herrsching spielt als Aufsteiger eine hervorragende Saison. Schon in Marktredwitz haben die Volleyballer vom Ammersee gezeigt, was sie leisten können und entführten bisher als einzige Mannschaft zwei Punkte aus Marktredwitz. Besonders auffällig war damals die körperliche Dominanz des TSV, die im Schnitt wohl die größte Mannschaft der Regionalliga ausmachen. Zudem kam eine enorm gute Athletik. Vor allem Bene Doranth und Korbi Brückner machten der VGF das Leben extrem schwer. Brückner, der die letzten Spiele wegen einer Bänderverletzung aussetzen mußte, ist nun wieder fit und greift auf jeden Fall ins Spielgeschehen ein.Die VGF hingegen ist nach der Niederlage in der vergangenen Woche auf den zweiten Tabellenplatz abgerutscht. Punktgleich mit dem Tabellenführer TSV Niederviehbach ist für die Schmetterkünstler aus dem Fichtelgebirge noch alles möglich. Beide Mannschaften haben noch ein schweres Restprogramm, weshalb aktuell noch keine Entscheidung in der Meisterschaft gefallen ist.Die Vorzeichen sind an diesem Wochenende jedoch alles andere als gut. Mit einer Rumpftruppe soll der TSV Herrsching in eigener Halle geschlagen werden.Eine Portion Glück, 110 % Einsatz und eine Topform des gesamten Teams werden nötig sein, um erfolgreich aus Oberbayern zurückkehren zu können.

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