Herren 1 – VGF plant die nächsten Streiche

Die Volleyballer aus dem Fichtelgebirge müssen in der 3. Liga gleich zwei mal ran: Am Samstag um 20 Uhr gegen den TSV Zirndorf, am Sonntag beim VCO Kempfenhausen.

Auf die Volleyballer der VGF Marktredwitz wartet in der 3. Liga ein anstrengendes Wochenende. Am heutigen Samstag trifft sie um 20 Uhr in der heimischen Sebald-Arena auf den TSV Zirndorf, ehe sie am Sonntag, 16 Uhr, in Amberg mit dem VCO Kempfenhausen die Klingen kreuzt. Einen Doppelspieltag hat es schon einige Jahre nicht gegeben bei den Volleyballern aus dem Fichtelgebirge. Ein Grund für diese Planung ist die besonders kurze Saison. Insgesamt ist diese trotz gleicher Mannschaftsanzahl fast vier Wochen kürzer als im Vorjahr. Der zweite Grund ist der Status des VCO Kempfenhausen: der Spielplan ist mit zehn Mannschaften geplant. Empfenhausen muss sich als elftes Team dabei eigene Termine für ihre Spieltage suchen.

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Doch der Reihe nach. Wer hätte gedacht, dass die runderneuerte Mannschaft der VGF so in die Saison starten würde. Nach einem unglaublich spannenden Auftaktmatch gegen Friedberg konnte auch auswärts in Dachau ein Sieg eingefahren werden. Dennoch ärgert sich die VGF immer noch über die vergebenen Matchbälle im vierten Satz. Die hätten, wären sie verwandelt worden, noch einen Punkt mehr auf der Habenseite gewährleistet. Aufgrund der Umstände, wie der Sieg eingefahren wurde, kann man dennoch durchaus zufrieden sein. Mit einer Rumpftruppe waren die Marktredwitzer angereist und konnten dennoch die Punkte mit nach Hause nehmen. Wieder einmal hat sich die mannschaftliche Geschlossenheit und die positive Entwicklung der Youngster gezeigt.

Der heutige Gegner der VGF ist aus der Vergangenheit als sehr unangenehm bekannt. Zu Regionalligazeiten gab es schon etliche Duelle mit den Mittelfranken, die jedoch alle zu Gunsten der VGF ausgingen.

Eine Volleyball-Hochburg

Der TSV hat sich im Nürnberger Raum neben dem SV Schwaig als echte Volleyball-Hochburg etabliert. Schon seit Jahren betreiben die Zirndorfer eine gute Jugendarbeit und sind als Verein vor allem für junge Spieler sehr attraktiv. Ein Wiedersehen gibt es mit Johann Holzer, der im Sommer von der VGF zum TSV gewechselt ist. Die Zirndorfer haben in der neuen Saison gleich eine Duftmarke gesetzt. Gegen den VC Gotha mussten sie sich erst im Tie-Break geschlagen geben, und auch gegen Niederviehbach konnte das Spiel sehr ausgeglichen gestaltet werden. Besonderes Augenmerk wird die VGF wohl auf den jungen Lennart Kroha legen müssen. Er gilt als großes Talent und ist mit seinen 17 Jahren schon ein Leistungsträger der Truppe von Trainer Andy Hermann.

Der VCO Kempfenhausen, bei dem die VGF am Sonntag antritt, istdie Talentschmiede des Bayerischen Volleyball-Verbands. Es ist das mit Abstand jüngste Team in der dritten Liga Ost. Über den Sommer gab es etliche Veränderungen im Kader, da alle drei Jahre der jeweilige Jahrgang nach seiner volleyballerischen Ausbildung am Internat am Starnberger See den Verein verlässt, um im Idealfall in die Bundesliga zu wechseln. Bisher haben sich die bayerischen Talente in der Liga recht schwer getan und lediglich einen Satz gewonnen. Die Mannschaft wird vom Landestrainer Peter Meyndt trainiert. Er kennt die VGF schon seit vielen Jahren aus etlichen Begegnungen.

Ideal wären für die Volleyballer aus dem Fichtelgebirge natürlich zwei Drei-Punkte-Siege aus diesem Wochenende. Damit könnte sich die VGF vorerst deutlich vom Tabellenende absetzen und hätte gegen direkte Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt keine Geschenke verteilt. Trainer Cernousek kann wohl auf den kompletten Kader zurückgreifen und hat somit alle Varianten zur Verfügung. Diese Tatsache war auch der entscheidende Faktor im Spiel gegen Friedberg, der letztendlich auf die Siegerstraße geführt hat.

Bevor die Herren um 20 Uhr aufschlagen, sind zunächst die Bayernliga-Damen der VGF am Zug. Um 16 Uhr blasen sie zum Sturm auf die Tabellenspitze. Am vergangenen Samstag konnten sie schon einen direkten Konkurrenten um die vorderen Plätze deutlich in die Schranken weisen. Mit etlichen Neuzugängen wollen die GF-Damen in diesem Jahr ein Wörtchen um die vorderen Plätze mitreden.

Bericht: J.L., Frankenpost

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