Herren 1 – Keine Gala, aber siegreich

Die VGF Marktredwitz schließt das Jahr mit einem 3:2-Sieg und Rang zwei in der dritten Liga ab. Erst der fünfte Satz wird eine klare Angelegenheit.

VGF Marktredwitz – VCO Kempfenhausen 3:2

VGF Marktredwitz: Jan und Joschi Liebscher, Jonas und Janek Lindner, Forst, Soderer, Weiß, Bican, Spannig.
Schiedsrichter: Ehrbar/Büttner (Schwaig/Pößneck)
Sätze: 25:23, 20:25, 25:19, 18:25, 15:7
Spielzeit: 92 Minuten (21/21/21/19/10).

Die VGF Marktredwitz beendete das Volleyball-Jahr mit einem 3:2-Erfolg über den VCO Kempfenhausen und überwintert auf einem nicht für möglich gehaltenem zweiten Platz in der dritten Liga. Die Mannschaft von Trainer Milan Cernousek konnte allerdings nicht an die Gala gegen Freising vor einer Woche anknüpfen. „Man muss der Mannschaft auch mal zugestehen, dass sie schlechter spielt und dennoch gewinnt. Das Einzige, was zählt, sind zwei weitere Zähler auf unserem Punktekonto“,sagte Kapitän Jan Liebscher. Die VGF musste Petr Koran und Max Schwinger ersetzen, dafür half Michael Spannig auf der Libero-Position aus. In der Start-Formation standen mit Philipp Weiß, Paul Soderer und Janek Lindner erneut drei Youngsters.

Jubeln im alten Jahr

Anders als gegen Freising verschlief die VGF die Anfangsphase. Kempfenhausen lag bis zum 19:14 in Führung. Die Fehlerquote in der Annahme war deutlich zu hoch, zudem funktionierte der Block kaum. Die Kempfenhausener Talente witterten ihre Chance und legten ihre Scheu ab. Erst zum Ende des ersten Satzes besann sich die VGF und glich beim 23:23 erstmals aus. Joschi Liebscher war es vorbehalten, mit einem Doppelschlag den ersten Durchgang noch zugunsten der VGF zu entscheiden.

Im zweiten Durchgang wurde schnell deutlich, dass die VGF nicht ihren besten Tag hatte. Die Heimmannschaft
wirkte schläfrig und legte zu wenig Dynamik an den Tag. 25:20 hieß es für die Gäste, die zum 1:1 ausglichen. Der dritte Satz ließ Erinnerungen an die Gala gegen Freising aufleben. Zwar verschlief die VGF erneut den Start und lag 3:10 hinten. Zunächst kämpfte sie sich Punkt für Punkt heran. Und nach dem 13:15-Rückstand folgte eine Aufschlagserie von Jan Forst, nach der die VGF 20:15 in Führung lag. Das Publikum peitschte die Mannschaft nach vorne und die jungen Spieler aus Kempfenhausen hatten spürbar Probleme. 25:19 gewann die VGF den dritten Satz – und alles deutete auf einen dreifachen Punktgewinn hin.

Im vierten Satz legte der VCO wieder den besseren Start hin, ehe die VGF zurückschlug und in der Mitte
des Satzes scheinbar beruhigend vorne lag. Doch die Kempfenhausener kämpften sich zurück und erzwangen mit dem 25:18 den Tie-Break. Dieser war dann aber eine klare Angelegenheit für die VGF (15:7), die mit dem etwas glücklichen, aber nicht unverdienten Sieg für einen gelungenen Abschluss einer bisher fantastischen Saison sorgte. „Jetzt haben wir uns alle eine kurze Pause verdient. Die ist auch dringend nötig“, sagte Jan Liebscher erleichtert.

Bericht: Frankenpost
Foto: Peter Perzl

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