Herren 1 – Das Team funktioniert

Volleyball-Drittligist VGF Marktredwitz ruft nach dem „siebten Mann“ und wird erhört. In der gut gefüllten Sebald-Arena erleben Mannschaft und Fans einen stimmungsvollen 3:0-Sieg der heimischen Mannschaft.

VGF Marktredwitz: Joschi und Jan Liebscher, Klement, Cernousek, Vogt, Dehler, Angermann, Forst
VCO Kempfenhausen: Bauer, Horn, Gürzing, Karnbaum, Wickler, Pauer, Zierhut, Sossenheimer, Mühlbauer
Schiedsrichter: Thomas Findeisen, Kay Weise (Oelsnitz)
Zuschauer: 230

Es war ein ganz wichtiges Spiel, und die VGF bestritt es hochkonzentriert. Von Beginn an zeigten die Marktredwitzer, dass sie doch noch Volleyball spielen können. Und das, obwohl die Voraussetzungen nicht gerade optimal waren. Am Freitag musste Knauer beruflich bedingt absagen, sodass nur acht Spieler zur Verfügung standen. Doch das Trainergespann Cernousek und Liebscher hatte einen Plan: Es versuchte, die Mannschaft der vergangenen Saison aufs Parkett zu stellen. Und diese Maßnahme zeigte Wirkung.

Von Beginn an nahm Marktredwitz das Heft in die Hand und spielte Kempfenhausen an die Wand. Erst beim Spielstand von 16:6 für die VGF ließ Marktredwitz ein, zwei einfache PuVolleyball-Drittligist VGF Marktredwitz ruft nach dem „siebten Mann“ und wird erhört. In der gut gefüllten Sebald-Arena erleben Mannschaft und Fans einen stimmungsvollen 3:0-Sieg der heimischen Mannschaft.nkte der jungen Mannschaft aus Oberbayern zu, bevor der VGF-Express wieder Fahrt aufnahm. Die deutliche Führung hielt bis zum Satzende, und nach lediglich 17 Minuten stand das 1:0 auf der Anzeigetafel. Der zweite Satz verlief deutlich knapper. Bis zum 10:10 konnte sich keine Mannschaft richtig absetzen. Auch danach war der Vorsprung sehr knapp, bevor beim 20:17 aus Marktredwitzer Sicht bei Aufschlag von Forst drei Punkte am Stück gelangen. Danach spielte die VGF befreit auf und ließ nur noch einen Punkt beim Gegner zu.

Und es wurde noch enger. Im dritten Satz zeigte Kempfenhausen, weshalb es bereits drei Partien erfolgreich gestaltet werden konnten. Das Spiel wogte hin und her, Führungen wechselten sich ständig ab. Trotz eines Zwei-Punkte-Vorsprungs bei 21:19 machte die VGF diesmal den Sack nicht sofort zu. Kempfenhausen wehrte sich tapfer, schaffte bei 24:24 nochmal den Anschluss, bevor Joschi Liebscher mit einem Angriiff alles klar machte. Danach hörte man in der Halle förmlich die Steine von den Herzen plumpsen. Der Schlüssel zum Erfolg war, dass die VGF endlich auch als Team funktionierte und jeder Spieler seine Aufgabe erfüllte. Auch der „siebte Mann“ hatte großen Anteil. Er machte aus einem einfachen Volleyballspiel ein Sportevent vom Feinsten.

Bericht: J.L., Frankenpost

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