Herren 1 – Das schwächste Spiel der Saison

Die VGF Marktredwitz enttäuscht beim keineswegs überragenden SV Schwaig. Sie kann froh sein, dass Schlusslicht Oelsnitz in der 3. Volleyball-Liga erneut verliert und der Abstand zum einzigen Abstiegsrang bleibt.

Konstanz ist bei der VGF Marktredwitz heuer in der 3. Volleyball-Liga Ost ein Fremdwort. Was in dieser Saison permanent auftritt, sind Verletzungspech und extrem schwankende Leistungen. Mit einem 0:3 kehrten die Oberfranken vom Tabellenzweiten
SV Schwaig zurück und zeigten dabei eine ganz schwache Leistung.

VGF Marktredwitz: Joschi und Jan Liebscher, Cernousek, Vogt, Knauer, Spannig, Dehler, Forst, Angermann

Schiedsrichter: Edgar Schmitt, Stefan Simon leiteten gut.
Zuschauer: 130, davon 20 aus Marktredwitz.
Spielverlauf: 3:0 (25:13/25:22/25:22) – Spieldauer: 52 Min.

Es war fast furchterregend, wie sich die VGF in Schwaig präsentierte. Gegen einen nicht besonders stark aufspielenden Gegner zeigten die Marktredwitzer wohl die schwächste Saisonleistung und absolvierten dadurch das bisher kürzeste Spiel der Saison. Dabei wäre in Normalform viel mehr drin gewesen.

Die besten Nachrichten des Abends kamen von den anderen Gegnern und Mitkonkurrenten im Abstiegskampf. Der VSV Oelsnitz verlor gegen den VC Eltmann und der ASV Neumarkt verlor relativ deutlich gegen den VCO Kempfenhausen. Vor allem letztere Niederlage zeigt, wie wichtig der Sieg der VGF vergangene Woche gegen das Nachwuchsteam aus Kempfenhausen war.

Marktredwitz startete gehandicapt in dieses Spiel. Aufgrund beruflicher Abwesenheiten war in der Woche vor dem Spiel überhaupt nicht trainiert worden. Einzig Jan Liebscher und Jan Forst waren vor Ort. Das sollte sich im Spiel auswirken. Eine katastrophale
Annahme verhinderte jeglichen geordneten Spielaufbau auf Marktredwitzer Seite. So ging Schwaig mit 7:1 in Führung und baute diese immer weiter aus. Bei 11:18 kamen Knauer für Cernousek und Vogt für Joschi Liebscher, konnten aber am glatten Verlust des ersten Satzes nichts mehr ändern. Mit 25:13 ging dieser an Schwaig.

Der zweite Satz begann verheißungsvoller. Marktredwitz hatte den Respekt abgelegt und begann deutlich besser. Ein zwischenzeitliche 9:5-Führung gab die VGF jedoch wieder leichtfertig aus der Hand. Bei 11:14 kam wieder Knauer für den unglücklich spielenden Joschi Liebscher – und diese Maßnahme zeigte Wirkung. Marktredwitz kämpfte sich Punkt für Punkt ran, ging mit 22:21 in Führung und hatte mehrere Chancen den Punkt zu machen. Doch nach drei Assen, war die Messe gelesen. Schwaig gewann den Satz mit 25:22.

Im dritten Satz war das Bild unverändert. Der SVS war am Drücker, die VGF vermochte sich nicht richtig zu wehren und ergab sich ihrem Schicksal. Somit ging auch dieser Satz nach 18 Minuten an Schwaig und das Spiel mit 3:0 an die Mittelfranken. Enttäuschend war auf Seiten der Fichtelgebirgler die Leistung und die Einstellung. Nach dem stark herausgespielten Sieg gegen den VCO wäre in Schwaig deutlich mehr drin gewesen. Aber so richtig die Chance am Schopf packen wollten nur wenige.

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