Herren 1 – Topspiele ohne Ende

Auf die VGF Marktredwitz wartet in der 3. Volleyball-Liga beim ASV Neumarkt slowakische Extraklasse. Das Team von Trainer Cernousek reist mit breiter Brust, aber auch mit Verletzungssorgen an.

Es wird am Wochenende richtig ernst für die so exzellent in die Saison gestarteten Volleyballer der VGF Marktredwitz. Mit dem ASV Neumarkt wartet am heutigen Samstag ein ganz großer Brocken in der noch jungen Drittligasaison an. Um 19 Uhr beginnt das erste Auswärtsspiel der Saison. „Das ist kein Understatement, wir gehen hier klar als Außenseiter in das Spiel“, meint Kapitän Jan Liebscher.

angriff-schlegelWar in den vergangenen Jahren die Dominanz immer relativ klar auf Seiten der VGF, so dürfte sich dieses Jahr das Blatt wenden. Der ASV Neumarkt hat erneut seine Kontakte in die Slowakei genutzt und mit Milan Hrinak einen echten Hochkaräter in die Oberpfalz lotsen können. Hrinak weist internationale Erfahrung sowohl mit Vereinsmannschaften als auch mit der slowakischen Nationalmannschaft auf und hebt das Spielniveau des ASV auf einen ganz andere Stufe. Davon konnte sich auch schon der MTV München überzeugen, der gleich zu Beginn eine 1:3-Niederlage gegen die Neumarkter einstecken musste. Zudem haben die Oberpfälzer dieses Jahr nicht das übliche Verletzungspech und können aus dem Vollen schöpfen. Welche Qualität Neumarkt hat, hat die Mannschaft schon beim Vorbereitungsturnier in der Marktredwitzer Sebald-Halle bewiesen, bei dem sie keinen Satz abgab. Die besondere Stärke der Hausherren ist die sichere Ballannahme und das damit verbundene schnelle und variable Spiel des slowakischen Zuspielers Peter Somplak.

Genau das gilt es auf Seiten der VGF zu verhindern. Auch die Marktredwitzer gehen mit breiter Brust an die Aufgabe in Neumarkt heran, da die Mannschaft mit dem deutlichen Sieg über Gotha viel Selbstvertrauen getankt hat. Besonders auffällig war die geschlossene Mannschaftsleistung und herausragende Aufgabenverteilung auf dem Spielfeld. Dennoch bereiten Trainer Milan Cernousek einige Verletzungen noch Kopfzerbrechen. Jan Liebscher ist nach wie vor nicht hundertprozentig fit, ebenso wie Jan Forst. Zuspieler Toni Bican wird entgegen ursprünglicher
Aussagen möglicherweise doch am Spiel teilnehmen können, was sich jedoch erst in letzter Sekunde entscheiden wird. Ein besonderes Augenmerk wurde diese Woche auf den Aufschlag gelegt, um den guten Annahmeriegel der Neumarkter zu knacken.Zudem wurde die eigene Annahme intensiv trainiert, um selbst ein schnelles und variables Spiel aufziehen zu können. Hierbei profitiert vor allem Harry Schlegel vom guten und schnellen Zuspiel, was er bereits
eindrucksvoll zum Saisonstart zeigte. Es jagt also gleich zu Saisonbeginn ein Höhepunkt den anderen. Schließlich steht der VGF Marktredwitz eine Woche später mit der Partie gegen den früheren Zweitligisten TSV Friedberg bereits der nächste Kracher in der Sebald-Halle ins Haus. Zumindest ein Sieg aus den kommenden zwei Spielen sollte möglich sein, bevor die Mannschaft im Oktober mit der Spielpause ein bisschen durchschnaufen kann.

Bericht: Frankenpost

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