Herren 1 – VGF nimmt Fahrt auf

Die Drittliga-Volleyballer gewinnen das Vorbereitungsturnier in Oelsnitz und schlagen am Abend zuvor Hirschau. Mit Yannic Beck aus Neumarkt steht der letzte Neuzugang fest. Trainer Cernousek ist begeistert von dem 20-Jährigen und hat nun neun Aktive zur Verfügung.

Die VGF ist erfolgreich vom Vorbereitungsturnier beim befreundeten VSV Oelsnitz zurückgekehrt. Gegen die Hausherren und gegen die Volleyballer aus Knau und Chemnitz gab es jeweils deutliche 3:0-Siege. Auch das Trainingsspiel gegen Hirschau am Abend zuvor wurde erfolgreich gestaltet. Obwohl die Marktredwitzer Mannschaft am Freitag das erste Mal zusammen spielte, setzte sie sich am Ende nach einem 0:1-Rückstand mit 4:2 durch. Vereinbart waren sechs Sätze.

Die wichtigste Botschaft des Wochenendes: Der Kader steht und ist mit neun Mann gut ausgestattet. Am Wochenende wurde mit Yannic Beck der letzte Neuzugang fix gemacht. Beck, erst 20 Jahre jung, ist der Beachpartner vom zweiten Neuzugang Harry Schlegel. Aus recht losem Kontakt wurden im Lauf der letzten Woche ernste Gespräche und am Wochenende folgte nun die Zusage.

Libero mit Qualitäten

Damit hat die VGF einen etatmäßigen Libero verpflichtet, der jedoch auch im Angriff eingesetzt werden kann. Trainer Milan Cernousek ist voll des Lobes für den Jüngsten im Team und hebt die gute Annahme und Abwehr von Beck hervor.

In der Summe war es ein guter Endspurt in der Vorbereitung. Nach dem Turnier in Schwaig, dem Trainingsspiel gegen Hirschau und dem Turnier in Oelsnitz, folgt diese Woche noch ein Trainingsspiel gegen eine Mannschaft aus Sokolov, bevor es am Wochenende nach Neumarkt zum letzten Härtetest geht. Dort treffen die Spieler um Kapitän Jan Liebscher auf die Drittliga-Gegner aus Neumarkt und Hirschau und werden sicher hart gefordert.

Unterdessen konnten die Verantwortlichen mit der Leistung am Wochenende zufrieden sein. Trotz einiger weniger Abstimmungsprobleme kristallisiert sich die Aufstellung für die kommende Saison nach und nach heraus. Ein bärenstarker Marko Knauer im Block, der zwar aktuell beruflich in Moskau weilt, aber für eine Woche Urlaub nach Hause gekommen ist, war wohl die Überraschung des Wochenendes. Mit seiner Größe war er fast unüberwindbar für den Gegner und harmonierte zudem prächtig mit dem neuen Spielmacher Petr Konopka.

Zudem war die Annahme exzellent, was dem Zuspieler sehr viele Möglichkeiten bei der Ballverteilung bietet. Konopka, ohnehin ein hervorragender Spielmacher, hatte so leichtes Spiel und verschaffte den Angreifern gegen Einer-Blocks ideale Ausgangspositionen.

Noch ein Test

Diese Woche gilt es daher noch an der Feinabstimmung zu arbeiten, bevor es in der Liga ernst wird. Erster Gegner ist am 5. Oktober der TSV Zschopau, der aus der zweiten Liga abgestiegen ist. Die Zschopauer wollten ursprünglich auch zum Turnier nach Oelsnitz anreisen, haben dann jedoch entschieden, sich nicht in die Karten schauen zu lassen. Es ist ein absolut unbekannter Gegner. Das Einzige, was die Marktredwitzer wissen, ist,das angeblich zahlreiche und lautstarke Publikum bei den Heimspielen der Sachsen. Aber das ist man ja aus der Sebald-Arena schon gewohnt.

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